Aktuell

Neuwahlen und Jahresrückblick bei der Versammlung der Feuerwehr Sperberslohe

Ruhiges Einsatzjahr und aktives Vereinsjahr für die Ortswehr

 

Sperberslohe - Neben dem Rückblick auf ein ruhiges Einsatzjahr und ein sehr aktives Vereinsjahr 2017 waren die Neuwahlen für den Gesamtvorstand des Feuerwehrvereins einer der Hauptpunkte bei der jetzigen Generalversammlung der Feuerwehr Sperberslohe. In besonderer Erinnerung wird der Ortswehr das vergangene Jahr insofern sein, als bei der Kommandantenwahl mit Hannelore Huber erstmals in der Geschichte der Ortswehr eine Kommandantin gewählt wurde, weshalb aufgrund dieses Wechsels diesmal auch zwei Kommandantenberichte anstanden.

 

Als Ehrengast konnte Vorsitzender Sven Homburg heuer 2. Bürgermeister Klaus Vogel im vollbesetzten Schulungsraum des Feuerwehrhauses herzlich begrüßen und dem Vorsitzenden oblag auch der erste der Rückblicke auf das Vereins- und Feuerwehrjahr 2017 mit dem Bericht über die Vereinsaktivitäten. Bei den „Traditionsveranstaltungen“ war vor allem das Sommergrillfest mit Kinderfest ein Höhepunkt, das erstmals mit einer nächtlichen „Feuershow“ endete. Eine gelungene Veranstaltung war zudem die Tagesfahrt nach Abensberg zum „Hundertwasserturm“ mit einem Abstecher nach Wolnzach zum dortigen Hopfenmuseum.

Sehr erfolgreich war die Feuerwehr erneut beim Bürgerschießen der Wendelsteiner Schützengesellschaft. Zum Jahresende 2017 hatte der Feuerwehrverein die Zahl an 81 Mitgliedern und zwei Ehrenmitgliedern, von denen 25 auch die aktive Wehrmannschaft bildeten. Leider gab es wieder mehrere Todesfälle unter den langjährigen Mitgliedern, wofür die Versammlung zum Abschluß des Berichts eine Gedenkminute abhielt. Seinen Rückblick beschloss Sven Homburg mit dem Dank an alle Helfer im Verein und in der aktiven Wehr, ob als Förderer oder direkt „helfende Hand“ bei den Veranstaltungen, und an die Gemeinde für deren Unterstützung.

 

Zwei Einsätze und viele Übungen und Belehrungen

Als ehemaliger Kommandant für die letzten zwölf Jahre und die ersten Jahresmonate 2017 eröffnete Werner Lorenz den diesmal „doppelten“ Kommandantenrückblick“ und schloss sich gern dem Dank des Vereinsvorsitzenden an. Die zwei einzigen Einsätze des Jahres 2017 ereigneten sich beide noch in seiner Amtszeit, womit seine Nachfolgerin Hannelore Huber und ihr neuer Stellvertreter Bernd Schüssel damit ein relativ ruhiges erstes Amtsjahr hatten. Beiden wünschte er für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und stets gute Rückkehr für alle Aktiven von den Einsätzen und Übungen, die - was nicht zu vergessen sei - auch zu den Feuerwehrtätigkeiten gehörten.

Als Nachfolgerin konnte Hannelore Huber berichten, dass mehrere Aktive der Ortswehr an fachlichen Fortbildungen teilnahmen und gratulierte ihrem Stellvertreter zum Abschluss des Lehrgangs für Feuerwehrführungskräfte an der Feuerwehrschule. Die Wehr hatte zudem neben den eigenen Übungen und Belehrungen auch gemeinsame Übungen mit benachbarten Feuerwehren. Auch ihr besonderer Dank galt der Gemeinde Wendelstein, da die Sperbersloher Feuerwehr in 2018 für ihre Grundausstattung eine neue Feuerlöschpumpe erhält. Der Kassenbericht von Markus Betz setzte danach die Rückblicke der Generalversammlung fort.

 

Neue Jungfeuerwehrler sind immer willkommen

Wie aktiv die Jugendfeuerwehr im Jahr 2017 war, konnten die Jugendwarte Max Blank und Max Ziegler berichten: Neben Belehrungen und Übungen in der Ortswehr nahm der Feuerwehrnachwuchs auch an den Übungen und Veranstaltungen der gemeindlichen Gesamtjugendwehr teil. Ein besonderes Erlebnis war im letzten Jahr die Pfingstfahrt der Gesamtjugendwehr zur Feuerwehr der polnischen Partnergemeinde Zukowo. Ein „halber“ Wehmutstropfen sei, dass von den drei Jungfeuerwehrlern zu Jahresbeginn inzwischen zwei in die aktive Wehr wechselten. Neue Jugendliche, so die beiden Jugendwarte, sind also für die Ortsfeuerwehr stets willkommen.

Bei den anstehenden Neuwahlen für den Gesamtvorstand wurde der jetzige 1.Vorsitzende Sven Homburg einstimmig bestätigt, neu in der Vereinsführung als 2.Vorsitzende ist Hannelore Huber aufgrund ihres Amts als 1.Kommandantin und als Kassier und Schriftführer wurde einstimmig Markus Betz wiedergewählt. Als Beisitzer wurden Max Blank, Martin Gronauer, Robert Holzammer, Christian Kübler und Bernd Schüssel wiedergewählt und als Kassenprüfer Martin Ermer und Johann Scheller. Weiterhin wurde das Schiedsgericht neugewählt, wobei hier Stefan Schüssel und Georg Ziegler bestätigt und Hans Kübler neugewählt wurden.

Der Ausblick auf die Vereinsveranstaltungen 2018 beschloss die Tagesordnung und mit einem Grußwort von 2. Bürgermeister Klaus Vogel endete die Versammlung. Er beglückwünschte die neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder und dankte dem Feuerwehrverein wie auch der aktiven Wehr für deren vielfältiges Engagement das ganze Jahr über. Eines sei bei den Berichten der Versammlung aufgefallen: Was immer die Ortswehr und der Verein machen, die Sperbersloher Wehr ist stets stark und aktiv mit dabei und dieser ehrenamtliche Einsatz, ob beim Brandschutz oder für die Dorfgemeinschaft könne derzeit nicht hoch genug geschätzt werden.         (jör)

 

Feuerwehr Sperberslohe dankte mit Ehrenabend den langjährigen Vereinsmitgliedern

Urkunden und Ehrennadeln für bis zu 50 Jahre Vereinstreue

 

Sperberslohe - Im Feuerwehrhaus Sperberslohe war der Schulungsraum wie in den Vorjahren bis zum letzten Platz besetzt, als die Ortsfeuerwehr beim jährlichen Ehrenabend als Dankeschön für die Vereinstreue und Mithilfe der Mitglieder im Verein heuer mehrere Vereinsmitglieder besonders auszeichnen konnte: Urkunden und Ehrennadeln gab es dabei heuer für bis zu 50jährige Vereinstreue zum Feuerwehrverein.

 

Zusammen mit Kommandantin Hannelore Huber konnte Vereinsvorsitzender Sven Homburg zur Freude des örtlichen Feuerwehrvereins neben vielen Vereinsmitgliedern und Förderern zum Ehrenabend diesmal 1.Bürgermeister Werner Langhans, Altbürgermeister Wolfgang Kelsch, Ehren-Kreisbrandmeister Erhard Schneider, Kreisbrandmeister Christian Mederer sowie Pfarrer Michael Kneißl und Ehrenmitglied Dominikus Betz als Ehrengäste willkommen heißen. Den Ehrenabend des Feuerwehrvereins würdigte er als wichtige Veranstaltung zum besonderen Dank an die Aktiven und Vereinsmitglieder für deren ganzjähriges Engagement für „ihre“ Ortsfeuerwehr.

Auf die fränkische Stärkung nach der Begrüßung folgten die anstehenden Ehrungen, die in diesem Jahr mehreren treuen Vereinsmitgliedern galten. Für die fünfjährige Vereinstreue erhielten Andrea Mangold-Fendt und Peter Fendt von Vorsitzendem Sven Homburg die bronzene Vereinsehrennadel mit Dankurkunde. Werner Kübler und Helmut Meier sind bereits seit 40 Jahren Mitglieder beim Sperbersloher Feuerwehrverein und wurden ebenso wie Wilhelm Meier und Johann Scheller für ihre 50jährige Vereinszugehörigkeit von Vorsitzenden Sven Homburg mit einer Ehrenurkunde für ihre lange Vereinstreue ausgezeichnet.

 

Dankurkunde für ehemaligen Kommandanten Werner Lorenz

Einen besonderen Dank hatten sich der Feuerwehrverein und die aktive Wehr für den Abschluß der Ehrungen aufgehoben: Für seine 12jährige Amtszeit als Kommandant erhielt Werner Lorenz von seiner Feuerwehr als offizielle Verabschiedung eine Dankurkunde. In seiner Amtszeit war er zudem stellvertretender Gesamtjugendwart der Jugendfeuerwehren in der Gemeinde für mehrere Jahre und hatte im laufenden Jahr bei den anstehenden Neuwahlen nach zwei Amtszeiten als Kommandant nicht mehr kandidiert. Seine Nachfolgerin an der Spitze der Sperbersloher Ortsfeuerwehr ist seit wenigen Monaten als erste Kommandantin gemeindeweit Hannelore Huber.             (jör)

 

 

Foto: Auch heuer konnte die Feuerwehr Sperberslohe wieder mehrere Vereinsmitglieder im Rahmen ihres Ehrenabends mit Dank- und Ehrenurkunden auszeichnen, darunter Werner Lorenz (2.v. links) als ehemaligen Kommandanten für die letzten zwölf Jahre.

 

Sperbersloher Feuerwehr-Sommerfest bot bei Kinderfest auch Schmiedevorführung

Ideales Wetter garantierte Sommerfest für die ganze Familie

 

Sperberslohe - Bei idealem Wetter und dem großen Spieleangebot erwies sich das Sommerfest der Sperbersloher Feuerwehr mit Kinderfest an der Hembachbrücke erneut als Anziehungspunkt für viele Besucher aus der Gemeinde Wendelstein und darüber hinaus. Eine besondere Attraktion war die Möglichkeit für die Kinder, selbst einmal als Schmied tätig zu werden und sich ein kleines Hufeisen zu schmieden. Beim späteren Grillfest der Ortswehr hatte heuer ein junger DJ vom Wendelsteiner Gymnasium seine Premiere und sorgte am Abend zusätzlich mit einer Feuershow für gute Stimmung beim Festpublikum.

 

Mit dem Kinderfest wurde das Sommerfest am Nachmittag traditionell auf dem Festgelände eröffnet und für mehr als 50 Kinder hatte das Helferteam der Ortsfeuerwehr ein großes Spieleangebot mit Stationen wie einer Spritzwand, Zielwerfen, Enten angeln und einem Bastelkoffer für bestimmte Aufgaben als Mischung aus Spaß, Kreativität und Können aufgebaut, um nach Erledigung der Spielaufgaben einen Preis zu erhalten. Als besondere Attraktion unterstützten der benachbarte Schmiedemeister Peter Brunner und Helfer das Fest mit einer mobilen Schmiede, wo die Kinder sich selbst als Erinnerung ein kleines Hufeisen schmieden durften.

Ebenso begehrt beim Nachwuchs war die Mitfahrgelegenheit im Feuerwehrauto der Ortswehr und das Kinderschminken, während die Aktiven der Ortsfeuerwehr die Erwachsenen am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen versorgten. Auch das Grillfest im Anschluss an das Kinderfest lockte wie in den Vorjahren wieder viele Besucher: Unter der Leitung von Kommandantin Hannelore Huber und Vereinsvorsitzendem Sven Homburg hielten die Helfer der Feuerwehr ab 17 Uhr für die Gäste fränkische Spezialitäten vom Grill bereit und als Premiere sorgte mit Max Dettenthaler ein junger DJ vom Gymnasium Wendelstein musikalisch und mit einer Feuershow für gute Stimmung.

 

Treue Festbesucher über die Gemeindegrenzen hinaus

Als Ehrengäste konnten die Gastgeber unter anderem 1.Bürgermeister Werner Langhans samt seiner beiden Stellvertreter am Sommerfest begrüßen und zur Freude der Gastgeber fanden trotz weiterer Feste in der Umgebung neben den Ehrengästen aus Gemeinde und Landkreis auch wieder viele treue Festbesucher aus der Gemeinde Wendelstein und darüber hinaus den Weg zum Festplatz an der Hembachbrü>

 

Foto 1 (jör): Eine besondere Attraktion heuer beim Feuerwehr-Sommerfest war die mobile Schmiede, an der die Kinder unter Anleitung von Freunden von Schmiedemeister Peter Brunner ein kleines Hufeisen als Erinnerung schmieden durften.

 

Foto 2: Nicht nur für die Erwachsenen war viel beim Sommerfest der Sperbersloher Feuerwehr geboten, auch die Kinder kamen zum Zuge mit einem eigenen Kinderfest am Nachmittag.

 

Kommandanten-Neuwahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr Sperberslohe

Hannelore Huber und Bernd Schüssel führen die FFW

 

Sperberslohe - Ab jetzt hört die Sperbersloher Feuerwehr auf die Kommandos von Hannelore Huber, die bei der anstehenden Kommandanten-Neuwahl zur neuen Kommandantin und überhaupt ersten Kommandantin einer Feuerwehr in der Marktgemeinde gewählt wurde. In den letzten zwölf Jahren war sie bereits die Stellvertreterin von Kommandant Werner Lorenz, der nach zwei Wahlperioden aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl antrat, neuer Stellvertreter wurde bei den jetzigen Wahlen Bernd Schüssel.   

 

Anläßlich der regulären Neuwahlen der beiden Kommandanten in einer freiwilligen Feuerwehr, die in Bayern alle sechs Jahre stattfinden, eröffnete Werner Lorenz als bisheriger Kommandant die Versammlung mit der Bekanntgabe, dass er nach zwölf Jahren in diesem Amt aus Altersgründen nicht für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehe. Dabei dankte er zugleich allen Aktiven der Ortsfeuerwehr für die gute Zusammenarbeit in der Ortswehr in den letzten zwei Wahlperioden als Kommandant und die geleistete gemeinsame Arbeit als Ortswehr wie als Teil der Sperbersloher Dorfgemeinschaft. Für die Gemeindeverwaltung schloss sich danach Kämmerer Stefan Zeltner gern diesem Dank an.  

Unter der Leitung von Stefan Zeltner und dessen Mitarbeiterin Petra Sakuler fanden danach die satzungsgemäßen Neuwahlen der aktiven Feuerwehrführung statt, Hier erhielt die bisherige Stellvertreterin Hannelore Huber in geheimer Wahl die einstimmige Bestätigung als neue Kommandantin, ebenso einstimmig wurde Bernd Schüssel zum neuen Stellvertreter gewählt. Das neue Kommandantenduo, dem Werner Lorenz nach den Wahlen viel Freude, Glück und Erfolg beim neuen Amt wünschte, wird damit in den kommenden sechs Jahren die Sperbersloher Feuerwehr führen. Vor Amtsantritt beider ist jetzt nur noch die Bestätigung durch den Gemeinderat und die Landkreis-Feuerwehrführung nötig.                                          (jör)

 

 

Foto (FFW): Das neue und ehemalige Führungsduo der Sperbersloher Feuerwehr mit Gemeindekämmerer Stefan Zeltner (links) nach den Kommandantenwahlen: Neue Kommandantin wurde die bisherige Stellvertreterin Hannelore Huber (2.v. rechts), Bernd Schüssel (2.v. links) ist neuer Stellvertreter und Werner Lorenz (rechts) trat nach 12 Jahren nicht mehr als Kommandant aus Altersgründen an.

 

Feuerwehr Sperberslohe blickte bei Generalversammlung auf ihre Aktivitäten zurück

Durchwachsenes Einsatz- und Vereinsjahr für die Ortswehr

 

Sperberslohe - Auf ein durchwachsenes Vereins- und Einsatzjahr mit Freud und Leid blickten sowohl Sven Homburg als Vorsitzender des Feuerwehrvereins bei der diesjährigen Generalversammlung der Sperbersloher Feuerwehr zurück wie auch Kommandant Werner Lorenz für die aktive Wehr. Erfreulich war vor allem, dass die aktive Wehrmannschaft erneut gewachsen ist und jetzt 33 Feuerwehrleute bei der Ortswehr Dienst tun. Auch die eigene Feuerwehrjugend ist mit drei Aktiven personell stark. Aufgrund der besonderen Verbindung der Feuerwehr zur gräflichen Familie von Faber-Castell war zugleich der Tod von Ehrenmitglied Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ein großer Verlust für die Wehr.                                                                          

 

Nach der Begrüßung von 1. Bürgermeister Werner Langhans als Ehrengast oblag Vorsitzendem Sven Homburg auch der Auftakt der Rückblicke auf das vergangene Vereins- und Feuerwehrjahr mit dem Bericht über die Vereinsaktivitäten. Neben den „Traditionsveranstaltungen“ als Höhepunkten mit der Jahreshauptversammlung, dem Sommergrillfest mit Kinderfest, einer Tagesfahrt nach Heidelberg, dem Kameradschaftsabend mit Ehrungen, der Teilnahme am Wendelsteiner Weihnachtsmarkt und der Silvesterfeier als „neuer Tradition“ im Vereinsjahr hielt der Feuerwehrverein erstmals für die Dorfgemeinschaft einen „Kinderfasching“ ab.  

Sehr erfolgreich war die Feuerwehr wieder beim Bürgerschießen der Wendelsteiner Schützengesellschaft. Zum Jahresende 2016 hatte der Feuerwehrverein die Zahl an 82 Mitgliedern und drei Ehrenmitgliedern sowie erneut auch Neuzugänge, darunter Jugendliche und Erwachsene als Verstärkung für die aktive Wehrmannschaft. Von ihrem Ehrenmitglied Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell nahm die Feuerwehr zudem in würdiger Weise Abschied, da sie vor dessen Beerdigung in der Schlosskapelle in Stein die Nachtwache übernahm und auch bei der Beisetzung mit einem Ehrengeleit den Trauerzug begleitete. 

 

Neuzugänge bei der aktiven Wehr

Seinen Rückblick beschloss Sven Homburg mit einem persönlichen Dank an alle Helfer im Verein und in der aktiven Wehr, ob als Förderer oder direkt „helfende Hand“ bei den Veranstaltungen, und an die Gemeinde für deren Unterstützung. Kommandant Werner Lorenz schloss sich in seinen Jahresrückblick für die aktive Wehr gern diesem Dank an. Besonders erfreulich sei, so Lorenz, dass die Zahl der aktiven Feuerwehrkameraden erneut gewachsen ist und derzeit 33 Aktive zur Wehrmannschaft gehören, darunter sechs Frauen und drei Jugendfeuerwehrler. In 2017 werden jedoch zwei der Jugendlichen altersbedingt in die aktive Wehrmannschaft wechseln.  

Auch deshalb bat er alle Anwesenden, weiterhin im Ort für den Feuerwehrdienst zu werben. Allen Aktiven dankte er zudem für ihr Engagement bei den vielen Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen, wobei 2016 insgesamt 20 Termine anstanden mit Belehrungen und Übungen für die Gesamtwehr und für den Feuerwehrnachwuchs weitere eigene Übungsabende. Die sechs Alarmierungen mit teilweise schlimmer Einsatzlage eingerechnet, war die gesamte Wehrmannschaft damit 2016 insgesamt 1500 Stunden im Einsatz. Besondere Ereignisse im Übungsplan waren die gemeinsamen Einsatzübungen mit anderen Feuerwehren in der Gemeinde und darüber hinaus, die so die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander stärkten. 

 

Fahrtsicherheitstraining und Besuch bei der BF Nürnberg

Weitere interessante Termine waren ein Fahrtsicherheitstraining und der Besuch in der „Hafenwache“ 4 der BF Nürnberg. Ein abschließender Dank von Werner Lorenz galt zudem der Gemeinde und der gemeindlichen Feuerwehrführung für deren zuverlässige Unterstützung der Ortswehr. Der Bericht der Jugendwarte Max Blank und Max Ziegler war für beide eine Premiere: Neben den Belehrungen und Übungen in der Ortswehr hatten die derzeit drei Jungfeuerwehrleute noch einige Termine mehr mit Übungen und Veranstaltungen der Gesamtjugendwehr der Gemeinde. Hier waren eine Großübung der Jugendfeuerwehren über die Gemeindegrenzen hinaus auf dem Gelände der Firma Niehoff und die „24 Stunden-Übung“ besondere Erlebnisse.   

Da auch der Kassenbericht von Markus Betz großes Lob der Kassenprüfer erhielt, erfolgte die erforderliche Entlastung einstimmig. Satzungsgemäß waren weiterhin die Mitglieder des Schiedsgerichts neu zu wählen, hier erhielten wie bisher Hannelore Huber, Stefan Schüssel und Georg Ziegler das Vertrauen der Mitglieder. Aktuelle Termine für 2017 waren weitere Punkte auf der Tagesordnung: Das Sommergrillfest mit Kinderfest wird am 15. Juli stattfinden und der Kameradschaftsabend am 14. Oktober. Weiterhin ist auch wieder eine Silvesterfeier gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft vorgesehen.

Das Grußwort von 1. Bürgermeister Werner Langhans beschloss danach die Versammlung. Er dankte dem Feuerwehrverein wie auch der aktiven Wehr für deren vielfältiges ehrenamtliches Engagement als wichtiges Element der Dorfgemeinschaft wie für den Brandschutz. Die besondere Verbindung und lange Freundschaft von Wehrmannschaft und Verein zur gräflichen Familie von Faber-Castell werde hoffentlich auch in Zukunft weiterbestehen. Gerade die Bedeutung der Feuerwehr in Sperberslohe als einziger Verein im Dorf sei wichtig für eine lebendige Gemeinschaft und Veranstaltungen wie das Sommergrillfest seien beste Beispiele dafür.          (jör)

Feuerwehrnachwuchs der Gemeinde mit Prüfungen zur „Deutschen Jugendflamme“
Leistungsprüfung für gemeindlichen Feuerwehrnachwuchs

 

Wendelstein - Insgesamt 24 Jugendliche aus den Ortsfeuerwehren Groß- und Kleinschwarzenlohe sowie Raubersried, Röthenbach St.Wolfgang und Wendelstein in der Gemeinde Wendelstein waren zur Prüfung der „Deutschen Jugendflamme“ angetreten und für alle konnten die Schiedsrichter danach einen schönen Erfolg bekannt geben: Alle 24 hatten in den beiden zu prüfenden Stufen 1 und 2 bei der Gesamtprüfung auf dem Wendelsteiner Feuerwehrhof die Prüfung problemlos bestanden. 

                                                           

Ergänzend zu den Leistungsprüfungen auch für den Feuerwehrnachwuchs in Bayern treten seit vielen Jahren die Jugendlichen der Ortsfeuerwehren in der Gemeinde Wendelstein auch zur Prüfung zur „Deutschen Jugendflamme“ als weiterem Praxis- und Wissenstest an. Je nach Stufe der Prüfung steigend werden dabei in drei Stufen technische und praktische Grundlagen für den Feuerwehrdienst bei den Jugendfeuerwehren geprüft: Dominiert bei Stufe I noch das theoretische Wissen, beinhaltet die Stufe II auch einen praktischen Teil mit Aufbau eines Wasserringmonitors und die Stufe III rückt die praktischen Einsatzaufgaben noch mehr in den Vordergrund.   


Bei den Prüfungsstufen gehören theoretische Fragen zur Fahrzeug- und technischen Gerätekunde zur Grundlage der „Deutschen Jugendflamme“, worauf sich die Jugendlichen in ihren Ortswehren gut vorbereitet hatten und die Teilnehmer der Stufe II hatten mit dem „Wasserringmonitor“ eine zusätzliche praktische Aufgabe. Aus den Ortswehren Groß- und Kleinschwarzenlohe, Raubersried, Röthenbach St.Wolfgang und Wendelstein beteiligten sich 24 Jungfeuerwehrler an dieser Prüfung. Kreisbrandrat Werner Löchl, Kreisbrandinspektor Egbert Petz und Matthias Hiltner als Fach-KBM für die Jugendarbeit nahmen dabei als Ehrengäste der Landkreis-Feuerwehrführung und Beobachter bei der Prüfung teil.    

 

Problemlos die Prüfung gemeistert
Die guten Wünsche, die Bürgermeister Werner Langhans ebenso wie Kreisbrandrat Werner Löchl,  Kreisbrandinspektor Egbert Petz und KBM Matthias Hiltner zu Beginn in ihren Grußworten den Prüflingen mit auf den Weg gaben, erfüllten sich: Von den Schiedsrichtern aus den Wehren der Marktgemeinde bei ihren jeweiligen Aufgaben begutachtet, schafften alle Jugendlichen jeweils in ihrer Stufe die „Deutsche Jugendflamme“, wozu die Ehrengäste nach Ende der Gesamtprüfung mit allen theoretischen wie praktischen Aufgaben den Prüflingen gratulierten. Aus Großschwarzenlohe nahmen diesmal Luna Birner und Fatih Kütükcü (beide Stufe I) teil.  


Zur Prüfung der Stufe I traten aus Kleinschwarzenlohe Tim Hauffenmeyer, Justin Maiwald, Paul Nestmeyer und Rico Zaki an. Die Raubersrieder Wehr war mit Paula Pfann (Stufe I), Marie Heubeck, Christoph Böhm und Franz Pfann (alle Stufe II) vertreten, Sabine Ebersberger aus Röthenbach St.Wolfgang absolvierte die Prüfung der Stufe II. Aus der Feuerwehr Wendelstein traten Felix Florian, Oliver Seiler und Timm Oliver in Stufe I an und für die Stufe II Anna-Lena Feder, Katja, Sandra und Tanja Heider, Tamara Helgert, Cedric Ebeling, Alexander Hungerecker, Dominik Overmann, Daniel Treuheit sowie Dominik Wagner.               (jör)  


Foto (jör): Der Feuerwehrnachwuchs aus den Ortswehren der Gemeinde Wendelstein bei der erfolgreichen Prüfung zur „Deutschen Jugendflamme“ auf dem gemeinsamen Gruppenbild mit den Ehrengästen und den Ausbildern sowie Jugendwarten der einzelnen Ortswehren.

 

Feuerwehr Sperberslohe dankte mit Ehrenabend den treuen Aktiven und Mitgliedern
Feuerwehr-Ehrenkreuze in Silber und Gold an treue Aktive

 

Sperberslohe - Wie in den Vorjahren war der Schulungsraum im Sperbersloher Feuerwehrhaus bis zum letzten Platz besetzt, als die Ortsfeuerwehr beim jährlichen Ehrenabend als Dankeschön für die Vereinstreue und Mithilfe der Mitglieder im Verein heuer wieder Aktive und Vereinsmitglieder besonders auszeichnen konnte: Neben Ehrennadeln für die bis zu 60jährige Vereinstreue zum Feuerwehrverein wurden mehrere aktive Mitglieder für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst geehrt und befördert.

 

Vereinsvorsitzender Sven Homburg konnte zusammen mit Kommandant Werner Lorenz zu seiner Freude neben vielen Vereinsmitgliedern und Förderern auch Landrat Herbert Eckstein, Altbürgermeister Wolfgang Kelsch, 3.Bürgermeister Willibald Milde sowie Kreisbrandinspektor Egbert Petz, Ehren-Kreisbrandmeister Erhard Schneider, Kreisbrandmeister Christian Mederer und Ehrenkommandant Hans Kreuzmann als Ehrengäste im Feuerwehrhaus herzlich willkommen heißen. Den Ehrenabend des Feuerwehrvereins nannte er eine wichtige Veranstaltung zum Dank an die Aktiven und Vereinsmitglieder für deren ganzjähriges Engagement für die Ortsfeuerwehr.  


Der fränkischen Stärkung nach der Begrüßung folgten die anstehenden Ehrungen, die in diesem Jahr sowohl langjährigen aktiven Feuerwehrleuten der Ortswehr wie auch treuen Vereinsmitgliedern galten. Gemeinsam mit den Ehrengästen der überörtlichen Feuerwehrführung und aus der Kommunalpolitik zeichnete Kommandant Werner Lorenz dabei drei Aktive aus: Günther Fromm und Hans Kübler wurden für 40jährige aktive Dienstzeit mit dem bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold geehrt und Tobias Schneider erhielt diese staatliche Auszeichnung in Silber für seine 25jährige aktive Zugehörigkeit zur Sperbersloher Ortswehr.

 

Nachdem Norbert Feder, Christian Kübler und Tobias Schneider durch Kommandant Werner Lorenz zudem zum Oberfeuerwehrmann befördert worden waren, folgten die Ehrungen für Vereinsmitglieder. Für fünfjährige Vereinstreue erhielt Rainer Braband von Vorsitzendem Sven Homburg die bronzene Vereinsehrennadel, die silberne Vereinsehrennadel bekamen Bianca Fromm, Peter Brunner und Christian Kübler für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit. Martin Gronauer, Wolfgang Hahn und Kommandant Werner Lorenz, alle seit 25 Jahren Vereinsmitglieder, sowie Josef Ermer und Hans Schüssel - beide seit 60 Jahren im Feuerwehrverein - wurden mit der Vereinsehrennadel in Gold samt Ehrenurkunde ausgezeichnet.


Nach diesem großen Ehrungsblock dankte Landrat Herbert Eckstein den Aktiven sowie passiven Mitgliedern und Förderern für deren Engagement in der Ortsfeuerwehr. Die Menschen, die helfen - so der Landrat - seien dabei das Wichtigste, egal ob als Aktive in der Ortswehr oder als Mithelfer im Verein bei dessen Aktivitäten. 3. Bürgermeister Willibald Milde würdigte besonders, dass Feuerwehrleute das Ehrenamt vorlebten und unter dem Wahlspruch „Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“ ihren Mitmenschen im Notfall zuverlässig helfen. Diesem Lob und Dank schloss sich Kreisbrandinspektor Egbert Petz in seinem Grußwort samt Gratulationen gerne an.          (jör)


Foto: Die Feuerwehr Sperberslohe konnte heuer viele Aktive und Vereinsmitglieder im Rahmen ihres Ehrenabends auszeichnen, die sich nach den Ehrungen zusammen mit den Ehrengästen aus der überörtlichen Feuerwehrführung und der Kommunalpolitik zum Erinnerungsfoto zusammenstellten.

 

 

Feuerwehr-Sommerfest in Sperberslohe mit Kinderfest und musikalischer Premiere

Großer Auftritt für Musikband des Gymnasiums Wendelstein

 

Sperberslohe - Ideales Festwetter und das große Spieleangebot waren einmal mehr die Erfolgsgaranten für das Sommerfest der Sperbersloher Feuerwehr in der Ortsmitte an der Hembachbrücke  mit Kinderfest. Als zusätzliche Attraktion zum Besichtigen beteiligte sich die Wendelsteiner Feuerwehr mit ihrem neuesten Löschfahrzeug und der Auftritt der Schulband des Wendelsteiner Gymnasiums als Nachwuchsband war eine gelungene Premiere für das Grillfest der Ortswehr.   

                                                         

Traditionell wurde das Sommerfest am Nachmittag mit dem Kinderfest auf dem Festgelände eröffnet und knapp 60 Kinder absolvierten das Spieleangebot mit mehreren Stationen als Mischung aus Spaß, Kreativität und Können, um nach Erledigung der Spielaufgaben einen Preis zu erhalten. Als weitere Attraktion des Fests hatte die Wendelsteiner Feuerwehr ihr neuestes Löschfahrzeug, ein HLF 20, mitgebracht und informierte gern die Festbesucher über die Ausstattung und Geräte im Fahrzeug. Die Aktiven der Ortsfeuerwehr versorgten dazu die Eltern und Großeltern am Nachmittag schon mit Kaffee und Kuchen.

Die Mitfahrgelegenheiten im Feuerwehrauto der Ortswehr waren beim Nachwuchs neben dem Spielparcour und dem Angebot zum Schminken ebenso begehrt bis zum Abend mit dem Übergang zum Grillfest, das wie in den Vorjahren wieder mehrere hundert Besucher lockte. Eine musikalische Premiere erlebten die Festbesucher dabei mit dem Auftritt der Schulband vom Wendelsteiner Gymnasium als Nachwuchsband. Unter der Leitung von Kommandant Werner Lorenz und Vereinsvorsitzendem Sven Homburg hielten die Helfer der Feuerwehr ab 17 Uhr für die Gäste fränkische Spezialitäten vom Grill bereit.

 

Viele treue Festbesucher

 

Als Ehrengäste konnten die Gastgeber diesmal Landrat Herbert Eckstein und 3.Bürgermeister Willibald Milde zum Fest begrüßen und zur Freude der Gastgeber fanden trotz weiterer Feste in der Umgebung neben den Ehrengästen aus Gemeinde und Landkreis ebenso wieder viele treue Festbesucher aus der Gemeinde Wendelstein und darüber hinaus den Weg zum Festplatz an der Hembachbrücke: Neben den Abordnungen der Feuerwehren aus der Marktgemeinde und umliegender Gemeinden folgten auch viele Wendelsteiner Vereine gern der Einladung zum Sommerfest, das erst am späten Abend gemütlich ausklang.                             (jör)  

 

 

Foto (jör): Sowohl für den Nachwuchs, für den es beim Spielefest am Nachmittag viel zu erleben und austoben gab, wie auch für die Erwachsenen bot die Teilnahme der Wendelsteiner Feuerwehr mit ihrem HLF eine interessante Attraktion beim diesjährigen Sommerfest der Sperbersloher Ortswehr.

 

Übungsanlage für die Feuerwehren der Gemeinden Schwanstetten und Wendelstein 

Feuerlöscher-Übungsanlage hilft bei Brandschutzausbildung

 

Wendelstein - Den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher im Einsatzfall können ab jetzt die zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der zehn Feuerwehren im Brandmeisterbezirk Wendelstein-Schwanstetten mit einer mobilen Feuerlöscher-Übungsanlage trainieren, die im Rahmen einer Fortbildung der Gruppenführer und Kommandanten der Ortswehren aus beiden Gemeinden und in Anwesenheit der beiden Bürgermeister Werner Langhans und Robert Pfann der hiesigen Feuerwehrführung offiziell übergeben wurde.  

 

In Abstimmung mit den Kommandanten der zehn Ortswehren in den beiden Gemeinden des Brandmeisterbezirks hatten Schwanstetten und der Markt Wendelstein als gemeinsame Neuanschaffung für die Ausbildung ihrer Feuerwehren eine „Feuerlöscher-Übungsanlage“ gekauft, die jetzt im Rahmen einer Fortbildung im Wendelsteiner Feuerwehrhaus für die Kommandanten und Gruppenführer vorgestellt und offiziell an die Feuerwehren übergeben wurde. Die Übergabe nahmen dabei beide zuständigen Bürgermeister Robert Pfann (Schwanstetten) und Werner Langhans (Wendelstein) gemeinsam mit Kreisbrandmeister Christian Mederer vor.     

Bei der symbolischen Übergabe gemeinsam mit allen Kommandanten der zehn Feuerwehren erhellte der Feuerschein eines simulierten Papierkorbbrandes eindrucksvoll die Szenerie. Zur neuen mobilen Übungsanlage gehören zum einen verschiedene „entzündbare“ Übungsmodule vom Reifen- über den Öl- und Papierkorbbrand bis hin zum brennenden Bildschirm und wiederverwendbare und mit Druckfüllung nachfüllbare Feuerlöscher bilden das zweite Hauptelement der Übungsanlage, die damit ab jetzt allen Feuerwehren in beiden Gemeinden des Brandmeisterbezirks für die Ausbildung zur richtigen Handhabung im Einsatz zur Verfügung stehen.   

 

Gute Ergänzung für die „ideale einsatznahe Ausbildung“

Bürgermeister Werner Langhans zeigte sich bei seinem Grußwort beeindruckt von der neuen Übungsanlage und ihren Möglichkeiten und würdigte die Neuanschaffung als wichtiges wie notwendiges Element bei den Ausbildungsgrundlagen in den Feuerwehren. Die mobile Übungsanlage sei eine ideale zusätzliche Ausrüstung für die praktische Ausbildung und gerade dies zeige, dass den Gemeinden Schwanstetten und Wendelstein die gute grundlegende Ausbildung in ihren Feuerwehren sehr wichtig sei. Diese Übungsanlage biete für die kleineren Ortswehren wie auch für die größeren Feuerwehren eine vielseitige Übungsmöglichkeit für den Ernstfall.

Robert Pfann dankte danach zudem allen anwesenden Kommandanten und Gruppenführern für deren Engagement in ihren Wehren auch mit der Bitte den Dank an alle Aktiven in den Wehren weiterzugeben, da sowohl die Führungskräfte wie auch die Aktiven in den Wehren viel Zeit ehrenamtlich und zusätzlich opferten, um das Jahr über für den Ernstfall zu üben oder sich wie an diesem Abend fachlich in Koordination mit anderen Institutionen für den vorbeugenden Brandschutz in ihren Orten und Heimatgemeinden weiterzubilden. Diese Zusammenarbeit sei enorm wichtig, um im Einsatzfall gut zusammenarbeiten zu können. 

Die ausführliche Einweisung in die Einsatzmöglichkeiten der neuen Feuerlöscher-Übungsanlage für alle anwesenden Kommandanten und Gruppenführer aus den acht Feuerwehren im Markt Wendelstein und den beiden Wehren Leerstetten und Schwand war dabei nur eines der Themen der aktuellen Fortbildung der örtlichen Feuerwehr-Führungskräfte. Als weitere Themen standen an der Fortbildung zudem aktuelle Neuerungen beim Digitalfunk ebenso auf dem Programm wie Informationen über die öffentliche Wasserversorgung mit Verantwortlichen der beiden Frischwasser-Zweckverbände im Brandmeisterbezirk als kundigen Referenten.        (jör)  

 

 

Foto (jör): Sprichwörtlich „Feuer und Flamme“ für die Feuerlösch-Übungsanlage waren die Kommandanten der zehn Feuerwehren im Brandmeisterbezirk Schwanstetten-Wendelstein, als sie für zukünftige Übungszwecke die neue mobile Übungsanlage übereignet bekamen. An der symbolischen Übergabefeier nahmen auch Robert Pfann und Werner Langhans (Mitte) als Bürgermeister der Gemeinden Schwanstetten und Wendelstein teil.   

    

Sperbersloher Feuerwehr wählte bei der Generalversammlung neue Jugendwarte

2015 war ein ruhiges Einsatz- und erfolgreiches Vereinsjahr

 

Sperberslohe - Für Sven Homburg als neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins war die diesjährige Generalversammlung der Sperbersloher Feuerwehr eine Premiere - und eine gelungene dazu: Für die aktive Wehr, so Kommandant Werner Lorenz, war es nämlich ein ruhiges Einsatzjahr mit nur einer Alarmierung bei zugleich zwei Neuzugängen für die Wehrmannschaft und auch die weiteren Berichte zeigten das rege Vereinsleben mit mehreren Veranstaltungen und bei der aktiven Wehr das ausgiebige Ausbildungsprogramm auf. Bei den anstehenden Wahlen lösten Max Blank und Max Ziegler als junges Führungsduo für die Jugendwehr den bisherigen Jugendwart Günther Fromm im Amt ab.                                                                        

 

Gemeinsam mit der Begrüßung von 3. Bürgermeister Willibald Milde als Ehrengast hatte der neue Vorsitzende Sven Homburg jedoch zuerst eine traurige Nachricht bekanntgeben und bat die Anwesenden um eine Gedenkminute für das vor wenigen Tagen mit 74 Jahren verstorbene Ehrenmitglied Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, einen langjährigen Förderer der Ortsfeuerwehr wie es auch schon dessen Vater gewesen war. Auch der Auftakt der Rückblicke auf das vergangene Vereins- und Feuerwehrjahr - mit dem Bericht über die Vereinsaktivitäten in 2015 - oblag als „Premiere“ danach Sven Homburg. 

Als Höhepunkte im Vereinsjahr 2015 nannte er als „Standardveranstaltungen“ die Jahreshauptversammlung, das Sommergrillfest mit Kinderfest, eine Tagesfahrt in den Thüringer Wald, den Kameradschaftsabend mit Ehrungen, die Teilnahme am Wendelsteiner Weihnachtsmarkt und neu eine öffentliche Silvesterfeier. Sehr erfolgreich war die Feuerwehr wieder beim Bürgerschießen der Wendelsteiner Schützengesellschaft und erhielt als teilnehmerstärkster Verein einen Preis. Wie im Vorjahr wuchs erneut die Zahl an Vereinsmitgliedern, da der Verein zum Jahresende 2015 bei 81 Mitgliedern und drei Ehrenmitgliedern wieder mehrere Neuzugänge hatte, darunter auch Jugendliche und Erwachsene als Verstärkung für die aktive Wehrmannschaft. 

 

Wehrmannschaft besteht derzeit aus 31 Aktiven

Mit einem persönlichen Dank an alle Helfer im Verein und in der aktiven Wehr, ob als Förderer oder direkt „helfende Hand“ bei den Veranstaltungen, und an die Gemeinde für deren Unterstützung beschloss Vorsitzender Sven Homburg seinen Rückblick. Diesem Dank schloss sich danach auch gern Werner Lorenz in seinen Jahresrückblick für die aktive Wehr an, dessen Bericht als nächstes anstand. Erfreut berichtete Werner Lorenz dabei, dass die Zahl der aktiven Feuerwehrkameraden erneut gewachsen ist und derzeit 31 Aktive zur Wehrmannschaft gehören, darunter fünf Frauen und aktuell drei Jugendfeuerwehrler. 

Sein Dank galt auch allen Aktiven für ihr Engagement bei den vielen Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen, wobei 2015 insgesamt 19 Ausbildungstermine anstanden mit Belehrungen und Übungen für die Gesamtwehr und für den Feuerwehrnachwuchs weitere eigene Übungsabende. Besondere Ereignisse waren hierbei wieder gemeinsame Einsatzübungen mit den anderen Feuerwehren in der Gemeinde und im Brandmeisterbezirk, die so die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander stärkten. Festliche Anlässe waren zudem die Übergabefeier für ein neues Einsatzfahrzeug in Wendelstein und die Teilnahme an mehreren Feuerwehrjubiläen.

 

Generationswechsel im Amt des Jugendwarts

Ein interessanter Termin war für die Ortswehr heuer ein Besuch der ILS (Integrierte Leitstelle) in Schwabach - auch wegen der Umstellung der Feuerwehren auf Digitalfunk. Zu Einsätzen wurde die Feuerwehr 2015 nur einmal alarmiert. Ein abschließender Dank galt der Gemeinde und der gemeindlichen Feuerwehrführung für deren Unterstützung der Ortswehr. Nach dem Kassenbericht durch Markus Betz folgte der Bericht von Jugendwart Günther Fromm. Von derzeit fünf Jungfeuerwehrlern wechselten in 2015 zwei altersbedingt zur aktiven Wehr. Sehr gelungen war wieder das Kinderfest beim jährlichen Sommergrillfest, zumal das benachbarte „Schmiedetreffen“ bei Vereinsmitglied Peter Brunner wieder eine Bereicherung des Kinder- und Sommerfests war. 

Für Günther Fromm war dies zugleich sein letzter Jahresbericht, denn bei den anstehenden Neuwahlen gab er bekannt, sein Amt als Jugendwart nach zehn Jahren in jüngere Hände übergeben zu wollen. Mit Max Blank und Max Ziegler gab es hier zwei Kandidaten, die als neues und junges Führungsduo für dieses Amt von der Versammlung einstimmig bestätigt wurden. Satzungsgemäß stand weiterhin die Neuwahl des Schiedsgerichts an, bei dem wie bisher Hannelore Huber, Stefan Schüssel und Georg Ziegler das Vertrauen der Mitglieder erhielten, sowie bei den Kassenprüfern - hier wurden Martin Ermer und Johann Scheller wiedergewählt 

Den Abschluss der Tagesordnung bildeten aktuelle Jahrestermine: Hier steht 2016 das Grillsommerfest am 16. Juli, eine Tagesfahrt des Feuerwehrvereins nach Heidelberg und der Kameradschaftsabend im Oktober an. Ein Grußwort von 3. Bürgermeister Willibald Milde beschloss die Versammlung. Er dankte der aktiven Wehr wie auch dem Feuerwehrverein und besonders Günther Fromm für deren Engagement. Speziell in kleineren Ortswehren wie in Sperberslohe bedeute dies, dass die Feuerwehr mit ihrem Vereinsleben ihrem Auftrag zum Brandschutz und zur Hilfe im Notfall ebenso nachkomme wie sie die Kameradschaft in der Ortswehr und die Ausbildung der örtlichen Jugendwehr pflege und als der „Dorfverein“ vor Ort das Ortsleben präge.       (jör)

 

 

 

 

Foto (jör): Im Rahmen der Neuwahlen bei der Sperbersloher Feuerwehr wurden Max Blank und Max Ziegler (2.v. links und Mitte) als neue Jugendwarte und Nachfolger von Günther Fromm gewählt. Sowohl 3.Bürgermeister Willibald Milde (rechts) wie auch Kommandant Werner Lorenz (links) und Vorsitzender Sven Homburg (2.v. rechts) gratulierten mit guten Wünschen dem neuen Duo für die Führung der Jugendwehr und dankten deren Amtsvorgänger Günther Fromm für dessen zehnjähriges Engagement in diesem Amt. 

 

 

 

Sperberslohe und seine Feuerwehr verdanken der Familie Faber-Castell sehr viel

  Kleine Ortsfeuerwehr hat langjährige großzügige Förderer 

 

Im Jahr 1900 wurde die Freiwillige Feuerwehr Sperberslohe - bis heute der einzige Verein in der Ortschaft - gegründet und hatte 1965 ein besonderes Jahr in mehrfacher Hinsicht: Der Neubau ihres Feuerwehrhauses - 1964 begonnen - wurde fertiggestellt und zur Einweihung spendierte das Oberhaupt der Gräflichen Familie Faber-Castell, Graf Roland von Faber-Castell der Feuerwehr ihr erstes „großes“ Einsatzfahrzeug. Und die Ortschaft erhielt von ihm - er war zugleich damals Ehrenbürger der Gemeinde Raubersried und Sperberslohe noch ein Teil dieser Gemeinde - zudem im Dezember 1965 eine Glocke für den Turm des neuen Feuerwehrhauses, die im Januar 1966 zum ersten Mal erklang.                          

 

Als in Sperberslohe im Jahr 1900 eine Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde, bestand das Dorf aus insgesamt 13 Anwesen. Schon zur Gründung der Ortsfeuerwehr im April aber kamen bereits 20 Freiwillige zusammen, um zukünftig nach dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ ehrenamtlich Feuerlöschdienst zu machen. Zeitgleich mit der Gründung erbaute sich die junge Wehrmannschaft ein erstes Spritzenhaus und erhielt als Grundausstattung einen in Handbetrieb zu verwendender „Spritzenwagen“, der jedoch 1929 vom zuständigen Bezirksfeuerwehrvertreter als „veraltet und ganz unzureichend“ insgesamt bewertet wurde. 

1932 endlich erhielt die Ortswehr eine neue Motorspritze auf einem Löschanhänger, behielt aber das ältere hölzerne Löschgefährt weiterhin im Spritzenhaus als Reserve. Der alte Spritzenwagen wurde 1952 auf Beschluss der Feuerwehr zum „Schrottwert“ verkauft. Aber auch mit der neuen Motorspritze hatte die Ortswehr wenig Glück, denn die Motorspritze der Firma „Paul Ludwig“ aus Bayreuth überlebte zwar den 2.Weltkrieg, die Amerikaner nahmen sie jedoch beim Durchmarsch bei Kriegsende 1945 mit. Gefunden wurde wenige Wochen später nur noch der Wagenaufsatz der Motorspritze „in einem Waldstück nahe Oberhembach“. 

 

Die Familie von Faber-Castell unterstützte oft die Sperbersloher Feuerwehr

Die „Reste“ der alten Motorspritze konnte die Sperbersloher Feuerwehr 1945 wieder einsatzbereit machen, da das Landratsamt Schwabach der Ortswehr auf Antrag eine neue Motorspritze für die Komplettierung zur Verfügung stellte. Durch den Ankauf von Schlauch- und Löschmaterial bei benachbarten Wehren konnte zudem gut die Grundausstattung ergänzt werden. Obwohl mit einer Spende der Gräflichen Familie von Faber-Castell die alte Motorspritze nach 1957 nochmals modernisiert wurde, galt sie nach 1960 als „zu wenig leistungsstark“ und musste bei einer Unterkreisübung von einer neuen „Vorführ-Motorspritze“ ersetzt werden.        

Die Geldspende über 250-, DM von Graf Roland von Faber-Castell von 1957 hatte dieser der Feuerwehr übergeben, als die Wehr ihn zum Ehrenmitglied der Ortswehr machte - aber es war damals nicht die erste und einzige Spende der Familie von Faber-Castell. Schon 1950 hatte die Gräfliche Familie der Sperbersloher Wehr zur Ausrichtung ihres 50jährigen Bestehens 500-, DM gestiftet und zusätzlich für den Festzug zum Chauffieren langjähriger Feuerwehrmitglieder anläßlich ihrer Ehrung eine familieneigene Kutsche mit zwei Rappen zur Verfügung gestellt, was die Ortsfeuerwehr ihrem Förderer dann 1957 mit der Ehrenmitgliedschaft dankte.   

 

1965 ersetzte das erste Tragkraftspritzen-Fahrzeug die alte Motorspritze

Die vernichtende Bewertung der „Not-Motorspritze“ in den 1960er Jahren machte dringend die Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze nötig. Diese Motorspritze sollte jedoch nur unter der Voraussetzung angeschafft werden - laut Protokollbuch der Feuerwehr von 1964 - dass auch ein neues Feuerwehrhaus zeitgleich errichtet werden sollte. Das neue Feuerwehrhaus sollte neben der Einstellmöglichkeit für zwei Löschgeräte mit zwei Toren auch einen Turm mit Glocke und Uhrwerk besitzen. Bis zum Sommer 1964 waren die Neubaupläne fertig und im Oktober 1964 wurde das alte Spritzenhaus dann abgerissen.

An gleicher Stelle waren nach dem Abriss noch am gleichen Abend in Eigenregie der Feuerwehrmitglieder die neuen Fundamente gegossen und bis zum Dezember 1964 war der Rohbau insgesamt fertig. Die verbleibenden Arbeiten waren bis zum Sommer 1965 abgeschlossen und im Oktober 1965 konnte die Sperbersloher Ortswehr mit Stolz ihr neues Feuerwehrhaus in Betrieb nehmen. Auf dem Baugrund des alten Feuerwehrhauses war in nur einem Jahr ein Neubau von 10 x 7,5 Metern mit einer Fahrzeughalle mit zwei Toren und einem Schlauchtrockenturm mit der Höhe von 13 Metern entstanden. 

 

Gräfliche Glockenspende und zur Gerätehaus-Übergabe ein Einsatzfahrzeug

Als Helfer waren bei den Bauarbeiten täglich zwischen zehn und 15 Vereinsmitglieder auf der Baustelle und das Holz für den Bau kam als Spende von waldbesitzenden Vereinsmitgliedern der örtlichen Feuerwehr. Aber auch Graf Roland von Faber-Castell betätigte sich wieder als Spender und ließ für den Turm eine Glocke gießen, die der Bevölkerung und Feuerwehr im Dezember 1965 feierlich übergeben wurde. Die Sperbersloher selbst sammelten zusätzlich für ein elektronisches Geläut zu dieser Glocke das noch fehlende Geld und bauten das Gesamtgeläut zum Jahresende 1965 dann ein.

Als im Oktober 1965 die Übergabe des neuen Gerätehauses an die Ortswehr Sperberslohe im Rahmen der damaligen Brandschutzwoche stattfand, erhielt diese ein weiteres besonderes „Geschenk“, das zu dieser Zeit aber schon gut zwei Monate im neuen Gerätehaus stand: Als Spende von Graf Roland von Faber-Castell bekam die Sperbersloher Feuerwehr nämlich ihr erstes modernes Einsatzfahrzeug, einem „Ford Transit“ als „Tragkraftspritzen-Fahrzeug“ (TSF) mit herausnehmbarer Motorspritze der Firma Bachert und viel weiterer Löschausstattung, die nun erstmals in einem Einsatzfahrzeug alle Platz fanden. 

 

Offizielle Einweihung des Feuerwehrhauses war erst im August 1968

Die Sperbersloher Wehr war jedoch dabei nicht die einzige so reichlich beschenkte Feuerwehr, denn zeitgleich erhielt die Feuerwehr in Oberhembach ein baugleiches TSF mit Motorspritze und die Raubersrieder Feuerwehr bekam als Spende einen neuen Löschanhänger mit Motorspritze. Im Winter 1965 folgte als weitere besondere Spende der Familie von Faber-Castell die Übergabe der Glocke für den Gerätehausturm. Nach ihrem Einbau samt der elektronischen Steuerung hatte die neue Glocke dann am 19. Januar 1966 ihren ersten Einsatz und läutete seitdem oft bei Einsätzen und besonderen Anlässen.  

Knapp zwei Jahre nutzte die Feuerwehr dann schon ihr neues Feuerwehr-Gerätehaus als sie im August 1968 die offizielle Einweihung ihres Gerätehauses mit Weihe des Hauses und der Glocke nachholte. Auch später zeigte sich die Familie von Faber-Castell wieder als Förderer: Als 1974 ein „Feuerteufel“ in der Gegend umging, musste auch die Sperbersloher Feuerwehr jede Nacht eine Brandwacht für den Ort bilden und nächstens im Ort auf Patrouille gehen. Von Januar bis Ende März 1974 übernahmen 38 Mitglieder der Wehrmannschaft diese Aufgabe im Wechsel und die Ortswehr bekam als Dank dafür eine Spende der Familie von Faber-Castell in Höhe von 1500-, DM

 

„Generationenwechsel“ in der Feuerwehrtechnik

Da die Ortswehr aufgrund der gewachsenen Aktivenzahl mehr Transportmöglichkeit brauchte, reichte in den 1970er Jahren der „Ford Transit“ als Einsatzfahrzeug nicht mehr aus und 1979 erhielt die Wehrmannschaft von der Gemeinde Wendelstein einen gebrauchten VW-Bus der Polizei als Mannschaftswagen. In Eigenarbeit richteten die Aktiven der Wehr den ehemals weißen Einsatzwagen zu einem modernen Einsatzfahrzeug her, das seitdem sowohl zum Mannschaftstransport und mit entsprechender technischer Ausrüstung gemeinsam mit dem TSF bei den Alarmierungen der Ortsfeuerwehr ausrückt. 

Nach mehr als 20 Jahren kam das von Graf Roland von Faber-Castell gespendete TSF von 1965 „in die Jahre“, als Ersatz erhielt die Feuerwehr 1989 ein neues TSF auf Basis eines VW-Transporters „LT 35“. Ihr erstes Einsatzfahrzeug behielt die Wehrmannschaft jedoch aus Verbundenheit und zeigt ihren „Ford Transit“ - inzwischen schon 50 Jahre alt - gern bei Veranstaltungen als Rarität und Zeichen der besonderen Verbindung der Feuerwehr mit der Familie von Faber-Castell, zumal heute die Söhne von Graf Roland, Graf Anton Wolfgang und Graf Alexander von Faber-Castell die Verbindungen der Familie zu Sperberslohe weiterpflegen.    (jör)

 

Bild 1 (Fotoarchiv Streibel): Im Dezember 1964 war der Neubau des Gerätehauses für die Sperbersloher Feuerwehr - damals alles in Eigenregie der Wehrmannschaft - schon weit fortgeschritten und im Oktober 1965 konnte der Neubau dann bezogen werden.

 

Bild 2 (jör): Bis heute bewahrt und pflegt die Feuerwehr Sperberslohe als einen „Technikschatz“ mit besonderen Verbindungen ihr altes Tragkraftspritzen-Fahrzeug „Ford Transit“ von 1965, das die Wehr damals als Geschenk zum Einzug ins neue Gerätehaus von Graf Roland von Faber-Castell erhalten hatte.

 

Bild 3 (Archiv jör): 1965 konnte die Feuerwehr Sperberslohe ihr neues Gerätehaus beziehen, der damalige Bau von 1965 ist heute der Gebäudeteil mit den zwei Toren und dem Turmbau (rechts), 1990 wurde das Gebäude dann um einen Schulungsraum (linker Bauteil) ergänzt. 

Feuerwehr Sperberslohe dankte ihren treuen Vereinsmitgliedern beim Ehrenabend

Doppelte Ehrung für langjährigen FFW-Vorstand Horst Görs

 

Sperberslohe - Der Schulungsraum im Sperbersloher Feuerwehrhaus war wie in den Vorjahren wieder bis zum letzten Platz besetzt, als die Ortsfeuerwehr bei ihrem jährlichen Ehrenabend als Dankeschön für die Vereinstreue und Mithilfe der Mitglieder im Verein auch heuer mehrere Vereinsmitglieder und ehemalige Feuerwehrkameraden auszeichnen konnte: Eine besondere - weil doppelte - Ehrung erhielt dabei der ehemalige langjährige Vorsitzende Horst Görs, der vom Feuerwehrverein zum Ehrenvorsitzenden ernannt und von der Gemeinde Wendelstein mit der Bürgermedaille ausgezeichnet wurde. 

 

Als neuer Vereinsvorsitzender hieß Sven Homburg zusammen mit Kommandant Werner Lorenz die zahlreich anwesenden Mitglieder wie auch Altbürgermeister Wolfgang Kelsch, 1.Bürgermeister Werner Langhans, seinen Stellvertreter Klaus Vogel sowie Kreisbrandinspektor Erhard Schneider, Kreisbrandmeister Christian Mederer und Ehrenkommandant Hans Kreuzmann als Ehrengäste im Feuerwehrhaus herzlich willkommen. Den jährlichen Ehrenabend des Feuerwehrvereins würdigte er dabei als Dank an die aktiven Mitglieder und Förderer für deren ganzjähriges Engagement für die Ortsfeuerwehr und deren Verein im Hintergrund. 

Ein weiterer Dank des Vorsitzenden galt heuer Peter Brunner, der als örtlicher Schmiedemeister gemeinsam mit etlichen Berufskollegen beim diesjährigen Schmiedetreffen „Hammer In“ am Ort im Juli - zeitgleich mit dem jährlichen Sommerfest der Sperbersloher Feuerwehr als größte Veranstaltung des Vereins - als öffentliches Kunstwerk fürs Feuerwehrhaus eine große Wandskulptur in Form eines Feuerwehrschlauchs mit Wasserstrahl geschmiedet hatte und dieses der Feuerwehr als Schenkung übergeben hat. Nach einer fränkischen Stärkung folgten die anstehenden Ehrungen für drei langjährige Vereinsmitglieder als Höhepunkt des Abends.

 

Doppelte Ehrung für Horst Görs

Die zwei für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft zu ehrenden Vereinsmitglieder Peter Gmelch und Johann Träger hatten sich für den Abend entschuldigt, weshalb Vorsitzender Sven Homburg und Kommandant Werner Lorenz hier die Ehrung später nachholen werden. Eine doppelte Ehrung stand dafür bei Horst Görs als ehemaligem Vereinsvorsitzenden an: Für seine Verdienste als Vorsitzender des örtlichen Feuerwehrvereins in den letzten 26 Jahren und die noch längere Mitgliedschaft im Verein wurde er von seinem Nachfolger Sven Homburg und der Vereinsführung am Kameradschaftsabend offiziell zum „Ehrenvorsitzenden“ ernannt. 

Danach erwartete ihn eine weitere Ehrung, die diesmal von der Marktgemeinde Wendelstein kam: Für die Gemeinde übergab 1.Bürgermeister Werner Langhans dem frisch ernannten Ehrenvorsitzenden zudem in Anerkennung seiner ehrenamtlichen Arbeit und seiner Verdienste als Vereinsvorsitzender von 1988 bis zum Frühjahr 2015 die „Bürgermedaille“ des Marktes Wendelstein. Nach einer kurzen Laudatio des Bürgermeisters auf den Geehrten oblag Horst Görs als Abschluss des offiziellen Teils des Abends ein Dankeswort, das er auch dazu nutzte, neben dem Dank für die Ehrung die Mitglieder des Vereins darum zu bitten, jetzt auch seinen Amtsnachfolger so gut und erfolgreich zu unterstützen wie er stets mit der Hilfe der Mitglieder rechnen konnte.        (jör

 

 

Feuerwehr-Sommerfest in Sperberslohe und 2.„Schmiedetreffen“ ergänzten sich gut

Sommerwetter sorgte für ideale Sommerfest-Bedingungen

 

Sperberslohe - Sprichwörtliches „Kaiserwetter“ und das benachbarte Schmiedetreffen „Hammer In“ waren heuer Erfolgsgaranten für das diesjährige Sommerfest der Sperbersloher Feuerwehr in der Ortsmitte an der Hembachbrücke. Den vielen treuen Besuchern und Freunden des Fests bot die örtliche Feuerwehr mit ihrem Kinder- und Grillfest den passenden gemütlichen Rahmen und „nur einen Steinwurf“ weg auf der anderen Bachseite lud das Hämmern der Schmiede beim dortigen Schmiedetreffens mit mehreren Freiluftwerkstätten und Vorführungen zu einem Ausflug in die Handwerksgeschichte ein.   

                                                         

Wie in den Vorjahren begann das Sommerfest am Nachmittag mit dem Kinderfest auf dem Festgelände und über 50 Kinder absolvierten das Spieleangebot mit mehreren Stationen als Mischung aus Spaß, Kreativität und Können, um nach Erledigung aller Spielaufgaben zudem einen Preis zu erhalten. Die Aktiven der Ortsfeuerwehr versorgten dabei die Eltern und Großeltern am Nachmittag schon mit Kaffee und Kuchen und neben den Aktionsangeboten waren die Hüpfburg und die Mitfahrgelegenheiten im Feuerwehrauto die Favoriten bis Abend mit dem Übergang des Kinderfests zum Grillfest, das wie in den Vorjahren wieder mehrere hundert Besucher lockte.  

Unter der Leitung von Kommandant Werner Lorenz und erstmals auch vom neuen Vereinsvorsitzendem Sven Homburg tischten die Helfer der Feuerwehr ab 17 Uhr für ihre Gäste fränkische Spezialitäten vom Grill auf. Zur Freude der Gastgeber fanden trotz weiterer Feste in der Umgebung ebenso wieder viele treue Gäste aus der Gemeinde Wendelstein und darüber hinaus den Weg zum Festplatz an der Hembachbrücke: Neben den Abordnungen der Feuerwehren aus der Gemeinde und umliegender Gemeinden folgten auch viele Wendelsteiner Vereine gern der Einladung zum Sommerfest, das erst am späten Abend gemütlich ausklang.                             (jör)

 

 

 

Foto (jör): Die Mitfahrtgelegenheit im Feuerwehrauto für die Kinder war beim Kinder- und Sommerfest der Feuerwehr Sperberslohe bis zum Abend immer ausgebucht.

Sperbersloher Feuerwehrverein auf den Spuren der Thüringer Glasbläsertraditionen 

   Auch Treffen mit der „Glasprinzessin“ war Programmpunkt   

 

Sperberslohe/Neuhaus - Neuhaus in Thüringen und Lauscha mit jeweils langer Glasbläsertradition waren diesmal das Fahrtziel der jährlichen Tagesfahrt des Sperbersloher Feuerwehrvereins. Neben Neuhaus am Rennweg im Thüringer Wald als Hauptziel der Fahrt standen auch Besichtigungen in Lauscha und in Limbach, alles Orte mit langer Glasbläsertradition, auf dem Fahrtprogramm und einer der Höhepunkte der Fahrt war eine „Audienz“ bei der dortigen „Glasprinzessin“ in Lauscha nach einer Betriebsführung mit Besuch des Museums für Glaskunst.                              

 

Limbach im Thüringer Wald war die erste Fahrtstation für die 40 Mitglieder des Sperbersloher Feuerwehrvereins, wo die Gruppe einem Glasbläser direkt bei der Arbeit zuschauen konnte und hier auch schon zum Auftakt viel über die Vielfalt der aus Glas herstellbaren Produkte in Form von Glas- und Christbaumschmuck erfuhr. Unter fachkundiger Begleitung von Carola Wagner, der Leiterin vom Neuhauser Fremdenverkehrsamt, standen als nächster Haltepunkt die Besichtigung der historischen Holzkirche und des Erlebnismuseums in Neuhaus am Rennweg an. Die Glashütte in Lauscha war danach ein weiteres Besuchsziel der Sperbersloher Gruppe.   

Im Anschluß an den Besuch im „Museum für Glaskunst“ in Lauscha war das Treffen mit der amtierenden „Glasprinzessin“ Jasmin Kuot im dortigen Museum ein Höhepunkt der Fahrt. Aber nicht nur dem Glas galt das Interesse der fränkischen Gäste, denn auch eine Porzellanfabrik in Lauscha stand noch auf dem Reiseprogramm und am Nachmittag gab es bei der Zugfahrt mit der alten Bergbahn von Ober- nach Unterweißbach genug Zeit die vorherigen Eindrücke einwirken zu lassen. Die Rückfahrt mit vielen neuen Eindrücken und Informationen über die Glas- und Porzellanherstellung im Thüringer Wald stand dann nach einer Stärkung in Unterweißbach an.      (jör)

 

 

Foto (FFW Sperberslohe): In Lauscha bekam die fränkische Reisegruppe der Sperbersloher Feuerwehr die Gelegenheit zu einem Treffen mit der dortigen „Glasprinzessin“ Jasmin Kuot im „Museum für Glaskunst“.

 

 

 

Die Zusammenarbeit der Feuerwehren Sperberslohe und Harrlach klappte bestens

Gemeinsame Einsatzübung bewies gute Ausbildung der Wehren

 

Sperberslohe - Viele landwirtschaftliche Nebengebäude, teilweise aus Holz errichtet, und mitten im Hofgelände das Wohnhaus - der Bauernhof der Familie Kübler in Sperberslohe bot jetzt diese realistische Einsatzkulisse für eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Sperberslohe und Harrlach. Unter der Führung von Kommandant Werner Lorenz aus Sperberslohe „bekämpften“ die beiden Wehren mit klassischen Löschangriffen erfolgreich das angenommene „Feuer“ und probten damit zugleich die Zusammenarbeit ihrer Feuerwehren in der unmittelbaren Nachbarschaft.  

                                                        

Die verschiedenen Stall- und Nebengebäude auf dem weitläufigen Hofgelände des Hofs der Familie Kübler im Ortskern von Sperberslohe boten die ideale Kulisse für eine realistische Einsatzübung, bei der die beiden Feuerwehren Sperberslohe und Harrlach erfolgreich die Zusammenarbeit für den Notfall übten: Um den angenommenen „Brand“ in einem der Nebengebäude auf dem Hof zu bekämpfen, entnahm die Sperbersloher Ortswehr das Löschwasser im Rahmen der Einsatzübung vom Hydranten und baute damit ihren Löschangriff auf die „brennende Scheune“ sowie zum Schutz benachbarter Gebäude auf. 

Die Einsatzgruppe der Harrlacher Wehr nutzte zudem den am Hof vorbeifließenden Hembach als Wasserlieferant und übte dabei die Löschwasserförderung im Gelände. Nach gut einer Stunde war das angenommene Feuer erfolgreich „gelöscht“. Sowohl Kommandant Werner Lorenz von der Sperbersloher Feuerwehr wie auch Kommandant Marc Mayer von der unterstützenden Harrlacher Wehr dankten nach Abschluss der Einsatzübung den zahlreich anwesenden Feuerwehrleuten für deren Teilnahme und würdigten die gute Zusammenarbeit beider Ortswehren auch über Gemeindegrenzen hinweg.   (jör)  

 

 

Foto (FFW Sperberslohe): Die Nebengebäude des Bauernhofs Kübler in Sperberslohe boten eine ideale Kulisse für die gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Sperberslohe und Harrlach.

Freiwillige Feuerwehr Sperberslohe

Feuerwehrgerätehaus

Allersberger Str.3

90530 Wendelstein

 

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